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Die Coron Bucht ist ein Wunderbarer Tauchplatz für alle diejenigen, welche
Interesse am Wracktauchern haben. Ich selbst habe diesen Ort schon zwei mal
besucht (2000 und 2004) und jedes mal war ich von den Stahlkolossen, die am
Boden der Coron Bucht ihre Unsterblichkeit gefunden haben beeindruckt. Der
Großteil von ihnen ist in einem guten Zustand erhalten geblieben und bildet
heute den Lebensraum für eine Vielfalt von wunderschönen Riffbewohnern wie
Korallen und exotischen Fische.
In Coron würde ich das " SEADIVE RESORT" empfehlen. Jeder hier kennt Jim
den Amerikaner. Er ist der freundliche Besitzer dieses Diveresorts. Jim
besitzt ein gut ausgestattetes Tauchzentrum. Dazu gehört auch eine eigene
Einmanndekompressionskammer. Sein Hotel und das Restaurant haben sicherlich
europäischen Standard.
Von der Restaurantterrasse sieht man das für Palawan typische Panorama.
Besonders eindrucksvoll sind von dort die Sonnenuntergänge.
Die meisten Wracks sind mit 90 Minuten Bangka-Fahrt zu erreichen. Die
längeren Bootsfahrten sind alles andere als langweilig. Kleine Buchten,
weise Strände, steil ins Meer fallende Klippen lassen die Zeit im Boot
schnell verstreichen. Die freundliche Bootsbesatzung bereitet in dieser Zeit
einen schmackhaften Lunch . Das Ressort SEADIVE bietet als einziges nach
dem Tauchen freies philippinisches Bier an.
Da die meisten Wracktauchgänge tiefer als 18m sind, müssen alle Tauchgänge
sorgfältig geplant werden. Man kommt während der Wracktauchgänge schnell an
das Dekompressionslimit, deswegen würde ich jedem empfehlen, seinen eigenen Tauchcomputer mitzubringen.
Beim Tauchen in der IRAKO und der AKITSUSHIMA (die interessantesten), rate
ich ausdrücklich, die Wracktauch- und Tieftauchspezifikation zu besitzen. Es
ist natürlich möglich während der Wracktauchgänge diese Tauchspezifikation
zu erwerben.
Eintauchen und Auftauchen erfolgt an der Leine. Beim wieder Auftauchen,
befindet sich in 5m Tiefe eine Tauchflasche mit Zusatz-Regulatoren. Aus
Sicherheitsgründen rate ich dazu, die Auftauchgeschwindigkeit auf 9m/min zu
begrenzen.
Erfahrene Taucher, die jahrelange Erfahrung mit diesen Wracks haben,
empfehlen, beim Auftauchen mehrere Dekompressions-Stops einzulegen.
Mein tiefster Tauchgang in die IRAKO, wo wir in den Maschinenraum
eingedrungen sind, war 40m tief. Dieses Wrack hat als einzigstes noch die
zwei Dieselmotoren. Um die zu sehen , muss man schon an die 40m Grenze
tauchen.
Tauchen in der AKITSUSHIMA macht viel Spaß. Wir sind in 36m Tiefe, durchs
ganze Wrack geschwommen. Ein Vorgeschmack für technische Tauchkandidaten.
Tauchen in diesen Wracks empfehle ich jedoch nur erfahrenen Tauchern.
Das Tauchen in Puerto Galera ist eine gute Übung für das Wracktauchen. Es
hilft einem sich an das schwierige Wracktauchen zu gewöhnen. Nach dem
Tauchen in Puerto Galera sind wir sicherlich alle fitt genug fürs
Wracktauchen.
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